Klassisches Rotkraut

Ein Gemüse für besondere Anlässe

Rotkraut ist ein klassisches Gemüse, das oft an Feiertagen oder zu besonderen Anlässen zubereitet wird. Doch die meisten kennen nur das im Supermarkt erhältliche Kraut aus dem Glas oder greifen aus Bequemlichkeit darauf zurück. Richtig lecker schmeckt jedoch selbstgemachtes Rotkraut. Dieses kann sowohl aus fermentiertem als auch aus frischem Rotkohl hergestellt werden. Da nicht jeder fermentiertes Rotkraut sofort zu Hand hat, hier mal ein Rezept aus frischem Rotkohl. Das Rezept ist als Beilage für 6 Personen geeignet und innerhalb von einer Stunde fertig. Ich esse dieses Rotkraut sehr gerne zu selbstgemachten Semmelknödeln und einem Nussbraten.

Zutaten:

  • 1 Rotkohl
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 2-3 EL eingelegte Preiselbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 7 Nelken
  • 200 ml Rotwein
  • 3 EL Aceto balsamico
  • 1 EL Rotweinessig
  • Zucker
  • 1/2 Stange Zimt
  • Salz und Pfeffer

Übrigens die Farbe des Rotkrauts ist von der Essigmenge abhängig. Je mehr Essig desto röter wird das Rotkraut. Allerdings ist die Essigmenge natürlich auch eine Geschmacksfrage.

Rezept

1. Zuerst den Kohl putzen und ggf. die äußeren Blätter entfernen. Dann den Kohlkopf zerteilen, säubern und in dünne Streifen schneiden. Das geht sehr gut mit einem Hobel oder einer Küchenmaschine.

2. Die Butter in einen Topf geben und zergehen lassen. Parallel die Zwiebel würfeln, hinzugeben und glasig dünsten. Dann die Kohlstreifen unterrühren und alles zusammen kurz und kräftig anbraten. Das Ganze mit dem Rotwein ablöschen und die Preiselbeeren, die Zimtstange und das Lorbeerblatt ebenfalls dazugeben.

3. Als nächstes eine halbe Zwiebel mit den Nelken spicken. Ebenso den Apfel schälen und achteln. Beides oben auf legen. Dann den Kohl mit dem Essig sowie Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Zucker abschmecken. Alles vorsichtig umrühren.

4. Das Rotkraut nun ca. 20 Minuten auf niedriger Stufe kochen lassen, bis es gar ist. Dann die Zimtstange, das Lorbeerblatt sowie die Zwiebel herausnehmen und das Kraut servieren.

Guten Appetit!

Bildquellen

  • Rotkraut: Hildegard Mihm

3 thoughts on “Klassisches Rotkraut

  1. Hallo 🙂

    Was kann man statt dem Rotten und dem Aceton Balsamico verwenden, wenn man alkoholfrei kochen moechte?

    LG Andrea

    • Ich meine natürlich Rotwein sorry

    • Hallo Andrea,

      du könntest roten Traubensaft (oder auch Apfelsaft) nehmen, der enthält aber auch geringe Mengen Alkohol, ebenso wie Apfelessig.

      Viele Grüße
      Hildegard Mihm

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