Rotkraut klassischer Art

Rotkraut – Ein Gemüse für besondere Anlässe

Rotkraut nach der Zubereitung
Das fertige Rotkraut

Rotkraut (in manche Regionen auch Blaukraut genannt) ist ein klassisches Gemüse, das oft an Feiertagen oder zu besonderen Anlässen zubereitet wird. Doch die meisten kennen nur das im Supermarkt erhältliche Kraut aus dem Glas oder greifen aus Bequemlichkeit darauf zurück. Richtig lecker schmeckt jedoch selbstgemachtes Rotkraut. Dieses kann sowohl aus fermentiertem als auch aus frischem Rotkohl hergestellt werden. Das Rezept hier ist als Beilage für 6 Personen geeignet. Ich esse dieses Rotkraut sehr gerne zu selbstgemachten Semmelknödeln und einem Nussbraten.

Zutaten:

  • 1 kg Rotkohl (frisch oder fermentiert)
  • 1 1/2 Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 2-3 EL eingelegte Preiselbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 7 Nelken
  • 200 ml Rotwein
  • ca. 4 EL Apfelessig
  • Salz und Pfeffer

Rotkraut Rezept

1. Wenn ihr keinen fermentierten Kohl zur Hand habt, solltet ihr zu allererst den Rotkohl putzen und ggf. die äußeren Blätter entfernen. Im Anschluss den Kohlkopf zerteilen, säubern und in dünne Streifen schneiden. Das geht sehr gut mit einem Hobel oder einer Küchenmaschine.

2. Die Butter in einen Topf geben und zergehen lassen. Parallel die Zwiebel würfeln, hinzugeben und glasig dünsten. Dann die Kohlstreifen (fermentiert oder – wie oben beschrieben – frisch geputzt) unterrühren und alles zusammen kurz und kräftig anbraten. Das Ganze mit dem Rotwein ablöschen und die Preiselbeeren und das Lorbeerblatt ebenfalls dazugeben.

3. Als nächstes eine halbe Zwiebel mit den Nelken spicken. Ebenso den Apfel schälen und achteln. Beides oben auf legen. Dann das Rotkraut mit dem Essig sowie Salz und Pfeffer würzen. Sollte der Kohl schon fermentiert sein, bitte beim Salzen berücksichtigen. Alles vorsichtig umrühren.

4. Das Kraut nun ca. 60 Minuten auf mittlerer Stufe kochen. Zwischendurch immer wieder umrühren und ggf. etwas Wasser hinzufügen. Dann das Lorbeerblatt sowie die Zwiebel herausnehmen. Und nach Belieben abschmecken. Im Anschluss das Rotkraut servieren.

Guten Appetit!

Bildquellen

  • Rotkraut: Hildegard Mihm

3 thoughts on “Rotkraut klassischer Art

  1. Hallo 🙂

    Was kann man statt dem Rotten und dem Aceton Balsamico verwenden, wenn man alkoholfrei kochen moechte?

    LG Andrea

    • Ich meine natürlich Rotwein sorry

    • Hallo Andrea,

      du könntest roten Traubensaft (oder auch Apfelsaft) nehmen, der enthält aber auch geringe Mengen Alkohol, ebenso wie Apfelessig.

      Viele Grüße
      Hildegard Mihm

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